
Papa, komm‘, wir machen was…
Seit über 30 Jahren biete ich Männern die Möglichkeit beim Väterfrühstück, Ostereiermalen und Rühreibrutzeln, Stockbrot am Lagerfeuer, Knusperhausbasteln oder kleinen Ausflügen mit Ihren Kindern gemeinsam etwas zu unternehmen. Ziel meiner Angebote ist die Stärkung der Beziehung zwischen Vätern und Ihren Kindern.
Nebenbei entstehen Gespräche über Väterthemen, Kontakte werden geknüpft, Freundschaften gepflegt. Immer wieder erlebe ich die besondere Qualität, wenn Väter „unter sich“ mit Ihrem Nachwuchs etwas unternehmen.
Papa, wir basteln ein Knusperhaus

Die Vorweihnachtszeit ist eine große Bau – Zeit für Kinder und Ihre Väter. Mit weißem Mörtel, braunen Platten, Geduld und Fantasie entsteht der Rohbau. Naschereien zum Knuspern kleben obendrauf und fertig ist das Hexenhaus!
Schnitzen am Lagerfeuer

Zuerst schärfen wir die Messer am Stein und dann wird geschnitzt: Ein Spieß, ein Zweizack, ein Löffel, eine Gabel, ein Schiffchen… was Du so brauchst. Am Lagerfeuer zu Würstchen und Stockbrot kannst Du die neuen Sachen gleich ausprobieren…und wer sich schnitzen noch nicht traut, der kriegt ein Stockbrotstock gebaut!
„Erziehen Väter anders?“
Väter / Mütterelternabende in Kitas
Ziel dieser Elternfortbildung ist die Stärkung und Anerkennung der Erziehungsfähigkeiten von Vätern und Müttern. Dazu werden Väter und Mütter „unter sich“ zu Elternabenden eingeladen, um über ihre eigenen Rollen im Erziehungsalltag und über ihre Sichtweise auf den jeweiligen Partner bzw. Partnerin ins Gespräch zu kommen.
Dafür bieten die Abende den Müttern und Vätern jenseits des Erziehungsalltags die Möglichkeit innezuhalten und die eigene Einstellung, das eigene Verhalten zu reflektieren und wertzuschätzen. In einem zweiten Schritt richten sie einen wohlwollenden Blick auf den Partner oder die Partnerin und deren Erziehungsqualitäten.
Zunächst werden in geschlechtlich homogenen Gruppen die Fragestellungen zu bearbeiten, um sich dann gegenseitig die Ergebnisse zu präsentieren oder in einer gemeinsamen Veranstaltung direkt ins Gespräch zu kommen. Das Einüben gegenseitiger Wertschätzung steht dabei im Vordergrund. Im Familienalltag geht oft der Blick und die Achtsamkeit füreinander verloren. In dieser Elternfortbildung geht es darum, die Basis der Gemeinsamkeit zu stärken.
Themen wie Sicherheit, Planung, Spontaneität und Freiräume spielen im Familienleben eine wichtige Rolle. Oftmals treffen hierüber unterschiedliche Vorstellungen aufeinander und sorgen für Konfliktpotential, die nicht selten mit dem Rückzug eines Partners aus dem Erziehungsgeschehen enden. Gerade in den ersten Lebensjahren der Kinder können Väter und Mütter in dieser Hinsicht Unterstützung vertragen.
Väter und Mütter haben oft unterschiedliche Herangehensweisen, wie die Erziehung Ihrer Kinder gelingen kann. Dabei ergänzen sich die Ansätze hervorragend, auch wenn sie auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen. So brauchen Kinder sowohl den auf Sicherheit bedachten, fürsorglichen Erziehungsstil genauso wie auch die herausfordernden Elemente, die das Eingehen von Risiken beinhaltet. Entwicklung basiert sowohl auf einer Grundsicherheit in der gewohnten Umgebung als auch Ausflüge in unbekanntes Terrain mit Zeiten der Unsicherheit und Frustration.
Männer und Frauen haben sowohl als Väter und Mütter als auch als Erzieherinnen und Erzieher eine ganze Menge Kompetenzen für die Ihnen anvertrauten Kinder zu bieten. Allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Fähigkeiten sichtbar zu machen und anzuerkennen ist das primäre Ziel der Veranstaltungen. Aus einer gestärkten Position heraus können dann auch die Stärken der Anderen gesehen und formuliert werden. In diesem Sinne entsteht eine tragfähige, gesunde Basis für ein gemeinsames, respektvolles Miteinander.
Die Sichtweise der Kinder kann ergänzend z.B. durch eine Befragung in der Kita: „Was findest Du toll an Deinem Papa / an Deiner Mama?“ sichtbar gemacht werden. Im Vordergrund soll jedoch eine wohlwollende, mitfühlende Beschäftigung mit den Eltern stehen, die im Erziehungsalltag eine entscheidende Rolle spielen. Nur wenn es dem Vater und der Mutter gut geht, kann es auch ihren Kindern gut gehen.